Das südamerikanische Land am Pazifik ist in die drei großen Regionen Costa (Küstenstreifen), Sierra (Hochgebirgsland der Anden) und Selva (Amazonastiefland) gegliedert. Ein Spektrum abwechslungsreicher Landschaften und zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten aus der Vorinka und der Inkazeit faszinieren Reisende. Kirchliche Feiertage sind oftmals sehenswerte Ereignisse – so die prunkvollen Prozessionen während der Karwoche in Ayacucho oder die Feste der Schutzpatrone der Sierra-Orte.
Bei einer Rundreise darf (neben der Hauptstadt Lima) Arequipa nicht fehlen. Die zweitgrößte Stadt des Landes wurde 1540 an der Stelle einer Inka-Siedlung gegründet. Sie zählt zu den schönsten Städten. Alte, reich verzierte Kolonialbauten und auch moderne Bauwerke sind aus dem weißen vulkanischen Tuffstein Sillar errichtet. Ayacucho ist eine altertümliche Stadt mit unverfälscht kolonial-spanischem Charme. Mehr als 30 Kirchen prägen das Bild der 1539 gegründeten Stadt. Cuzco liegt in 3500 m Höhe im fruchtbaren Vilcanota-Tal und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Es wurde Ende des 12. Jh.s als Hauptstadt des Inkareichs gegründet, wovon zahlreiche Bauten Zeugnis ablegen.








