Das bestimmende Landschaftsbild ist die Große Ungarische Tiefebene, die östlich der Donau liegt und mehr als die Hälfte des Staatsgebietes einnimmt. Der in einem Becken des Mittelgebirges gelegene Balaton ist mit 592 Quadratkilometern der größte See Mitteleuropas. Ungarnbesucher, die sich zu einer Rund- oder Studienreise aufmachen, sollten sich Zeit für einen längeren Ausflug an den Plattensee nehmen. Darüber hinaus bildet Budapest den wichtigsten touristischen Anziehungspunkt. Die Stadt wird auch „Paris des Ostens“ oder „Perle der Donau“ genannt. Der Fluss teilt Budapest auf 28 km Länge in zwei Teile. Am Westufer liegt Buda mit seinen zahlreichen historischen Bauten, am flachen Ostufer das Geschäftszentrum Pest. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen auf dem Burgberg: das ehemalige königliche Schloss, die Matthiaskirche und die Fischerbastei. Aber auch in anderen Bezirken bietet die Stadt ein charmantes Konglomerat aus Bauwerken und –stilen verschiedenster Epochen: mittelalterliche Gassen, großzügige Boulevards, türkische Baudenkmäler, Jugendstilfassaden neben hochmodernen Warenhäusern, Parks und Cafés. Auf Ihrer weiteren Reise sollten Sie den Nationalpark besuchen und sich ein Bild vom ungarischen Brauchtum machen.







