Das Land beeindruckt durch die Vielfalt seiner Landschaften. Hauptattraktionen stellen die Strände an der karibischen Küste, das Bergland von Guayana mit dem höchsten Wasserfall der Erde, die Anden sowie die alten Kolonialstädte dar. Im Westen liegen die Hochtäler der Sierra Nevada de Mérida. Ins Amazonasgebiet des Südens führt kein Verkehrsmittel mehr und den Reisenden erwarten unberührte Naturlandschaften, Tafelberge mit zerklüfteten Felsenburgen, Erdhöhlen mit uralter Vegetation.
Eine Rund- oder Studienreise sollten Sie nicht für den Sommer planen. Die Temperaturen sind für Europäer nur schwer zu ertragen. In der Trockenzeit von Dezember bis April ist es angenehmer.
In Caracas sollten Sie unbedingt die Plaza Bolivar bestaunen. Das Reiterstandbild von 1874 bildet das Zentrum der Altstadt, in der sich bedeutende Bauwerke befinden, so die im 16. Jahrhundert erbaute Kathedrale. In der näheren Umgebung der Stadt befindet sich Colonia Tovar, ein Ort, der 1843 von Einwanderern aus Endigen am Kaiserstuhl gegründet wurde und eine touristische Attraktion darstellt. Die Einwohner sprechen die deutsche Sprache und bewahren sich ihre ursprüngliche Lebensart.
Auch die Städte Ciudad Bolivar, Coro, Cumaná, die Isla Margarita und Mérida sowie das Orinoco-Becken sind Abstecher wert. Das 1555 gegründete Valencia war mehrmals in ihrer Geschichte Landeshauptstadt. Die Kathedrale und das Teatro Munizipal sind sehenswert.







